Mehr über den Forderungseinzug wissen

Die Chancen sind eins zu einer Million, dass die meisten Menschen nicht wissen, wer oder was ein “Inkassounternehmen” ist; zumindest eins zu ein paar Tausend! Als die meisten Volkswirtschaften mit einer Rezession und steigenden Schulden konfrontiert waren, gab es Millionen von Menschen mit unterbewerteten Vermögenswerten, die sich in einer schwierigen Lage befanden, da sie mit steigenden Kosten und steigenden Schulden konfrontiert waren. Die Einführung von ‘Plastikgeld’ oder Kreditkarten schuf einen riesigen Marktplatz, selbst für Menschen ohne das eigentliche Geld, um sorglos in der Welt einzukaufen. Plötzlich wurde der Verbraucher zum “König” und jede Bank oder Handelsagentur gab Kreditkarten an jeden aus, der einen Einkommensnachweis erbringen konnte. Bald fanden sich viele über ihr begrenztes Einkommen hinaus verschuldet. Da kommt der Schuldeneintreiber ins Spiel! Ein “Schuldeneintreiber” ist der Begriff, der eine Person oder Agentur bezeichnet, die regelmäßig Schulden bei den Gläubigern eintreibt. Inkasso ist die Praxis, die von Geldverleihern und Gläubigern durchgeführt wird, um Zahlungen von Privatpersonen und Unternehmen zu sichern, die gesetzlich verpflichtet sind, das Geld, das sie schulden, zurückzuzahlen. Jedes Inkassobüro oder Inkassobüro sollte sich über die Vorschriften und die rechtlichen Verpflichtungen bei der Einziehung von Forderungen bewusst sein.

Das Inkasso umfasst alle unbezahlten Rechnungen oder unbezahlte Beträge, die gegen persönliche Zahlungen wie Kreditkartenkonto, Fahrzeugkredit oder Hypotheken, Arztrechnungen, Haushaltsschulden usw. angesammelt werden. In der Regel handelt es sich dabei um eine einzelne Person, die als Sammler oder eine Agentur, die als Inkassobüro bekannt ist. Die Aufgabe einer solchen Agentur, die als “Agent des Gläubigers” fungiert, besteht darin, Schuldner zu verfolgen, die den Gläubigern Geld schulden. Sie treiben die Forderungen gegen ein festes Honorar oder für einen vereinbarten Prozentsatz der vom Schuldner geschuldeten Gesamtsumme ein.

Es gibt verschiedene Arten von Inkassobüros.

  • Erstanbieter – oft handelt es sich um direkte Vertreter wie bezahlte Mitarbeiter oder Tochtergesellschaften des Gläubigers (eine Einzelperson oder ein Unternehmen).

  • Drittagenturen – dies sind externe Agenturen, die von einer Gläubigerfirma oder einer Einzelperson beauftragt werden, den Schuldner zu verfolgen und die geschuldeten Beträge einzuziehen; die Dienstleistung wird gegen eine Gebühr erbracht.

In einigen Fällen kaufen “Forderungskäufer” säumige Forderungen zu einem vorher vereinbarten Prozentsatz des Wertes und kontaktieren dann den Schuldner, um sie einzutreiben, normalerweise mit einem Aufschlag in beiden Richtungen, um die Kosten zu decken.

Weltweit hat jedes Land seine eigenen Regeln und Vorschriften für die Eintreibung von Forderungen. Jedes Land hat Verbraucherschutzgesetze eingeführt, um die Verbraucher vor Fehlverhalten von Inkassounternehmen zu schützen. Mehrere Verbraucherschutzbehörden weltweit raten Verbrauchern und Kunden, sich über die Gesetze bezüglich der Schulden aufzuklären und zu informieren; “Wissen ist Macht”, um sich zu schützen.

Obwohl es Gesetze zur Regelung von Schulden und Inkasso gibt, nehmen die Fälle von Schuldenhinterziehung durch Schuldner und Schikanen durch Inkassobüros zu. Ein Inkassobüro Frankfurt kann sich nicht auf illegale oder irreführende Praktiken wie Täuschung und gefälschte Informationen über den geschuldeten Geldbetrag einlassen, sich als Anwalt oder Anwältin ausgeben usw.

Häufige Beispiele für Belästigungen durch Inkassobüros sind:

  • Lästige und wiederholte Telefonate mit dem Schuldner oder dessen Familienmitgliedern

  • Verwendung obszöner oder unhöflicher Sprache

  • Androhung von körperlichen Schäden, Gewalt oder das Verursachen von Angst und Schrecken durch die Androhung rechtlicher Schritte

  • Veröffentlichung von Schuldnerinformationen in Publikationen

  • Verheimlichung ihrer Identität und Verletzung der Privatsphäre eines Schuldners

Es gibt Vorschriften zur Gewährleistung der Sicherheit und des Schutzes der Verbraucher. Befindet sich der Schuldner in einer schlechten finanziellen Situation, kann eine dritte Partei, wie z.B. ein Anwalt oder eine Anwältin, die Verbindung zwischen dem Inkassounternehmen und dem Schuldner herstellen und einen akzeptablen Vergleichsplan erstellen. Wenn jedoch der Verbraucher oder der Schuldner den Sammler wegen eines Verstoßes gegen die geltenden Gesetze verklagt und den Fall gewinnt, ist der Sammler verpflichtet, alle Anwaltskosten und den dem Schuldner entstandenen Schaden zu bezahlen.