So kaufen Sie guten Wein ein – 10 Tipps für den Weinkauf im Supermarkt

Andreasfinger

Weintrinken ist nicht schwer. Weintrinken selbst ist nicht so schwer. Flasche öffnen, einschenken und genießen. Wäre es damit getan, würden wohl viel mehr Menschen Wein trinken. Wein kaufen ist dafür umso schwerer. Welcher Wein ist gut? Muss man den Wein wirklich dekantieren? Tatsächlich sind bei viele bei dem Thema befangen, wenn es um das Thema Wein geht, befangener als bei anderen Getränken, weil es einiges zu beachten gibt. Auch die Auswahl ist schier unendlich. Es gibt roten, weißen, Rosé und Schaumwein. Selbst die Herkunft des Weines ist vielseitig und kann sich je nach Winzer, Weingebiet und Rebsorte unterscheiden. Selbst die Art der Lagerung und der Jahrgang haben einen großen Einfluss auf den Geschmack. Da stellt sich die Frage, wie man da noch den Überblick behalten soll. Mit diesen zehn Tipps wird der nächste Weinkauf mit Sicherheit ein Erfolg.

 

Wo sollte man den Wein kaufen?

Einige Menschen gehen zum Winzer oder zum Fachhändler, andere dagegen bestellen den Wein über das Internet. Doch die größten Weinhändler sind andere. Beinahe jede zweite Flasche stammt vom Discounter, jede dritte Flasche stammt aus dem Supermarkt. Andere Quellen sind Drogeriemärkte, Tankstellen oder Kaufhäuser. Sogar in Gartencenter bekommt man Wein. Im Durchschnitt wird für eine Flasche Wein ungefähr 2,50 Euro ausgegeben. Abhängig davon, um welches Wein es sich handelt oder woher dieser stammt, kann es auch mehr oder weniger sein. Für diesen Preis bekommt man beim Winzer keinen Wein, sondern nur in Supermärkten.

 

Tipp 1 – Ein guter Wein muss nicht teuer sein

Bei weniger als vier Euro pro Flasche sollte man skeptisch werden und sich fragen, was der Wein für den Preis bieten kann.

 

Tipp 2 – Auf Aufzeichnungen achten

Auszeichnungen auf der Flasche bieten einen guten Anhaltspunkt. Bei einer Auszeichnung haben Menschen vom Fach den Wein getestet und für gut befunden.

 

Tipp 3 – Amtliche Prüfnummer

Bei Weinen aus Deutschland bietet die Amtliche Prüfnummer eine Orientierung. Diese ist auf jedem Etikett eines Qualitätsweines zu finden und ist ein Garant dafür, dass der Wein aus sensorischer Sicht einwandfrei ist.

 

Tipp 4 – Die richtige Präsentation des Weins

Es lohnt sich, auf die richtige Präsentation des Weins zu achten. Wird er ohne Liebe hingestellt oder unter greller Beleuchtung steht, sollte man die Finger davon lassen. Auch wenn die Flasche verstaubt ist, sollte man lieber zu einem anderen Wein greifen.

 

Tipp 5 – Finger weg bei Weinen aus der Bückzone

Weine, die in den unteren Regalen stehen, sollten ebenfalls vermieden werden. Nicht ohne Grund wird diese Zone von den Fachleuten als „Bückzone“ bezeichnet. Hier stehen oft die billigsten Weine, meist mit zweifelhafter Herkunft, aber auch Staubfänger und Ladenhüter tummeln sich in dieser Zone.

 

Tipp 6 – Möglichst schnell aufbrauchen

Weine aus dem Supermarkt sind in den meisten Fällen für den sofortigen Genuss gedacht und nicht unbedingt lagerfähig. Dementsprechend sollte auf junge Jahrgänge geachtet werden. Bei älteren Weinen sollte nur auf hochwertige Weine zurückgegriffen werden.

 

Tipp 7 – Bei Restflaschen aufpassen

In vielen Fällen werden Restflaschen zu einem günstigeren Preis angeboten – hier sollte man aufpassen. Manchmal sind auch ältere Weine darunter, die in einer Phase stecken, in welcher sie nicht trinkbar sind.

 

Tipp 8 – Das Etikett sagt nicht sehr viel aus

Ein schön gestaltetes Etikett sagt nichts über die Qualität des Weines aus. Dementsprechend sollte man sich beim Kauf nicht von dem Etikett blenden lassen.

 

Tipp 9 – Weinführer als besonderer Rat

Es gibt spezielle Weinführer, die sich auf Weine aus Supermärkten spezialisiert haben. Aber auch Zeitungen bieten diesen Service ab und zu an und stellen die Informationen in das Internet. Beim Kauf sollte man auf konkrete Test und Bewertungen achten. Veraltete Empfehlungen können nicht weiter helfen. Manchmal lohnt es sich auch eine Weinreise zu machen.

 

Tipp 10 – Nicht auf Angebote eingehen

Selbst, wenn die Angebote und Schnäppchen noch so verlockend wirken. Bevor man sich eine ganze Kiste Wein kauft, sollte man nur eine Flasche kaufen und diese mit aller Ruhe testen und probieren.

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